5 Tipps für mehr Online-Sichtbarkeit

Person sitzt am Latop und analysiert seine Online-Sichtbarkeit.

Schon kleinere Maßnahmen können die Online-Sichtbarkeit erhöhen.


17. April 2020 | Von Özkan Canel Altintop

Sie sind der Meinung, Ihr Unternehmen könnte mehr Sichtbarkeit im Internet vertragen? Dann haben wir hier ein paar erste Tipps für Sie: Die folgenden Empfehlungen sollte jede und jeder auf dem Schirm haben, um die Online-Sichtbarkeit zu erhöhen.

Google My Business aktuell halten

Mit dem Dienst von Google ist es Unternehmen möglich, eine kostenlose virtuelle Visitenkarte anzulegen. Ein Google-My-Business-Eintrag kann auch erstellt werden, wenn man selbst keine eigene Website hat. Damit können Betriebe ihre Sichtbarkeit im Netz deutlich erhöhen. Haben Unternehmen bereits einen Eintrag, gilt es diesen stets aktuell zu halten. Passen Sie Ihre Öffnungszeiten und Ihre Erreichbarkeiten an, sobald sich diese ändern. Aufgrund der Coronasituation hat Google aktuell seine Richtlinien gelockert. Das heißt, Namenszusätze wie „Lieferservice“ oder „Zum Mitnehmen“ sind derzeit erlaubt. Aktualisierungen erhöhen die Online-Sichtbarkeit.

Auf regionalen Plattformen aktiv werden

Beinahe in jeder Region gibt es inzwischen Plattformen, die Unternehmen und Kundinnen und Kunden zusammenbringen. Unsere Kolleg/-innen vom Kompetenzzentrum Handel haben ein paar Beispiele für den Einzelhandel gesammelt und nach Bundesländern aufgelistet. Darüber hinaus lohnt es sich, in Ihrer Region nach ähnlichen Verzeichnissen zu suchen und sich einzutragen. Dazu gehören auch Gruppen in Sozialen Medien. Die Verzeichnisse funktionieren im Prinzip wie die Gelben Seiten. Nur, dass die Informationen gebündelt sind, um den Menschen einen schnellen Überblick über Öffnungszeiten, Dienstleistungen, usw. zu geben. Lohnen tut sich ein Eintrag auf jeden Fall, weil er die Sichtbarkeit im Internet nochmals erhöht und fast immer kostenlos ist.

Denken Sie auch an weitere lokale Institutionen, die ebenfalls auf digitale Sichtbarkeit setzen, wie zum Beispiel Ihren Gewerbeverein oder das Standortmarketing in Ihrer Kommune.

Soziale Medien nutzen, Beiträge auf Webseite aktualisieren

Instagram, Facebook und Co sind längst nicht mehr nur soziale Netzwerke für Smalltalk. Spätestens seit der Corona-Krise dürfte jedem klar sein, dass sich auf Social Media auch Produkte verkaufen lassen. Klar ist, nicht jeder Kanal ist für jedes Gewerbe geeignet. Schauen Sie passgenau, wo Ihre Zielgruppe unterwegs ist. Sie können Ihre Produkte und Dienstleistungen bewerben, mit der Kundschaft in direkten Kontakt treten und aktuelle Informationen (Öffnungszeiten, Lieferservice usw.) zu Ihrem Geschäft mitteilen. Facebook bietet beispielsweise mit „Marketplace“ eine eigene kostenlose Verkaufsplattform. Dort können Sie Produkte mit Beschreibungen einstellen und hochladen. Bezahlen können Kundinnen und Kunden mit PayPal.

Einige Restaurants veröffentlichen beispielsweise ihre Kochkreationen auf Instagram oder zeigen Kochvideos auf Facebook.

Des Weiteren können Sie neue Inhalte für Ihre Webseite erstellen oder bereits veröffentlichte Beiträge aktualisieren und für die Suchmaschinen optimieren. Damit erstellen Sie neuen Content und erhöhen so die Online-Sichtbarkeit. Denken Sie daran, dass die Beiträge einen echten Mehrwert für Ihre Kundinnen und Kunden bieten. So erhöhen Sie die Verweildauer und senken die Absprungrate. Für Google ein wichtiges Kriterium.

Mehr dazu können Sie hier lesen: Möbel Meyer etabliert Social Media als Verkaufskanal

Digitale Produktberatung anbieten

Per Videochat mindern viele Deutsche aktuell die soziale Isolation. Doch auch Unternehmerinnen und Unternehmer können via Videochat sinnvoll zusammenarbeiten. Der Vorteil: Fast jeder besitzt ein Smartphone und nutzt Messenger-Dienste ohnehin. Weitere Endgeräte, die sich für Videochats eignen, sind Desktop-PCs oder Tablets -- Die entsprechende App einfach runterladen und los gehts: zum Beispiel mit einer Produktberatung per Videochat. Die Kommunikation mit der Kundschaft kann ebenfalls virtuell gestaltet werden.

Kooperationen mit anderen Unternehmen starten

Einige Unternehmen wollen vielleicht, aber können selbst nicht ihre Produkte an die Kundschaft ausliefern. Dann lassen sich vielleicht Synergien mit anderen Dienstleistern finden und Geschäftsmodelle verknüpfen: Kooperation statt auf Konkurrenz. Wieso sollte ein Pizzalieferdienst nicht auch Bücher ausliefern? Mit anderen Unternehmen zusammenzuarbeiten hat einige Vorteile: Sie können den Kreis der Kundschaft erweitern, Produkte originell vermarkten und in Kontakt mit der Kundschaft kommen und bleiben.

Mehr zum Thema finden Sie hier: So kreativ sind Unternehmen in der Coronakrise

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