New Work, Storytelling und digitale Entwicklungen

Auf einem Bildschirm wird der Schriftzug Digitale Lesezeit angezeigt.

Täglich stolpern wir im Internet über interessante Beiträge, die wir monatlich teilen.


6. März 2020 | Von Redaktion

Regelmäßig halten wir Ausschau nach informativem Lesestoff und Neuigkeiten. In unserer Auswahl wollen wir Sie auf digitale Themen hinweisen, die wir besonders spannend finden.

Ein Mann arbeitet von zu Hause aus an einem Schreibtisch.
New Work: Das Coronavirus kann die Arbeitswelt entscheidend verändern.

Mit Corona ins Homeoffice

Haben Sie den Begriff „New Work“ schon mal gehört? Dahinter verbirgt sich eine ganze Philosophie dazu, wie Arbeiten in Zeiten der Digitalisierung neu gedacht werden kann. Welche Vorteile können sich zum Beispiel durch die Digitalisierung für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ergeben und wie kann man flexible Arbeitsabläufe und Prozesse gestalten? Im Blog von Johannes Moskaliuk geht es genau um die Frage, wieso es erst das Corona-Virus braucht, dass in Chefetagen mehr über New Work gesprochen wird. Aus der Not geboren, scheint nun das Bewusstsein für die Vorteile von Homeoffice und weiteren flexiblen Kommunikationsstrukturen geschärft.

Liebe, Shopping und Dog-Content in Zahlen

Wenn Sie Zahlen, Daten, Fakten eigentlich anstrengend finden, aber trotzdem gern einen Überblick über den „Digital 2020 Global Digital Overview Report“ suchen: Marie-Christine Schindler bietet Ihnen den perfekten Zugang. Die Daten und Fakten aus dem Report sind in ihrem Blogbeitrag wirklich mundgerecht und leicht verdaulich. Absoluter Lesetipp. Wer nur wenig Zeit hat, sollte wenigstens das Fazit lesen und sich diesen Satz merken: „Konzentrieren Sie Ihre Aufmerksamkeit auf den Menschen, nicht auf die Technologie. Es ist nicht wichtig, ob TikTok Facebook überholt oder VR das nächste große Ding wird. Langfristig erfolgreich sind jene Unternehmen und Marken, welche die Menschen verstehen und ihre Wünsche, Bedürfnisse und Ansprüche befriedigen.“

Ein Laptop steht neben einem Teller Obst und Keksen. Eingschaltet ist der Streamingdienst Netflix.
Der Vorteil von Netflix: Die Nutzerinnen und Nutzer können selbst entscheiden, wann und wie viele Filme sie verschlingen. (Bild von Jade87/Pixbay)

Als Marke vom Netflix-Storytelling lernen

Netflix kann mehr als das Komaglotzen fördern. Der Meinung ist auf jeden Fall Dr. Rebecca Vogels. Sie berichtet im Beitrag von T3N über Charakteristika des Netflix-Storytellings und wie diese unsere Erwartungen an Geschichten und Charaktere verändern. Ihre These: Es braucht nicht immer einen klassischen Helden im Storytelling. Im Gegenteil. Für eine gute Geschichte werden Menschen entscheidend, die für uns besonders die Frage nach dem „Warum“ in ihrem Leben klären. Gut und Böse verschwimmen dabei immer häufiger. Auch Marken können, so Vogels, überlegen, was das für sie bedeutet. Gerade für die Brand-Kommunikation wäre der Ansatz vielleicht als Alternative zur klassischen Heldenreise interessant. Anstatt die Marke als „Helden“ zu inszenieren, könnte eine komplexere Darstellungsweise von Leben, Glück und Erfolg in Zukunft helfen. Das Ziel wäre dann, Geschichten so zu erzählen, dass wir uns selbst darin wiederfinden. 

Eine Frau erzählt eine Geschichte vor einem Publikum.
Storytelling: Die Kunst des Erzählens. (Bild von Gerard Jaworsky/Pixabay)

Storytelling als Chance für die Reisebranche

Und weil wir gerade beim Thema Storytelling sind: Auch in der Reisebranche geht es mehr denn je um Geschichten und Inspirationen, so David Ruetz, Chef der Reisemesse, der ITB in Berlin dem Börsenblatt. Neben Influencern und Reisebloggern als Unternehmen zu bestehen, stellt sowohl Reiseverlage als auch Reiseanbieter vor neue Herausforderungen. Nicht die Information zählt an erster Stelle, sondern Bilder und emotionsreiche Sprache im Stil des Storytellings. Buchtitel, die es schaffen, Leserinnen und Leser in Reiseziele „hineinzuziehen“ und die Fantasie durch Bilder und Sprache beflügeln, punkteten auch bei der Jury der diesjährigen ITB-BuchAwards. Leider wurde die Messe, wie so viele abgesagt. Den Lesetipp behalten wir dennoch in unserer Liste.

Digitales Werkzeug – Intelligente Telefonassistenz für Gastronomen

Sein Name ist zum Beispiel James. Es kann aber auch Jane sein, deren Stimme sie am Telefon in Ihrem Lieblingsrestaurant hören. Die Rede ist von intelligenten Telefonassistenten. Diese beantworten Anrufe rund um die Uhr und können deutlich mehr als klassische Anrufbeantworter. Das Ganze funktioniert mithilfe einer Webapp des Unternehmens „resmio“. Der Telefonassistent beantwortet Fragen oder kann – wenn er mal nicht weiter weiß – an einen Servicemitarbeiter durchstellen. Zudem ist er an das digitale Reservierungssystem und die Gästedatenbank gekoppelt. Das heißt, er kennt nicht nur Öffnungszeiten, sondern kann auch Reservierungen aufnehmen. Laut resmio-Geschäftsführer, Christian Bauer, ist der Telefonassistent in dieser Form einzigartig in Europa und eine Brücke zwischen analoger und digitaler Welt. Lesen Sie hier den Beitrag im Online-Magazin it-daily.net.

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