Kuratieren: Wir wollen unseren Leser/-innen einen Mehrwert bieten

Durchforsten von Informationen: Wir kuratieren, um Leser/-innen einen Mehrwert zu bieten.

Durchforsten von Informationen: Wir kuratieren, um Leser/-innen einen Mehrwert zu bieten.


24. Mai 2019 | Von Özkan Canel Altintop

Kennen Sie unseren Lesetipp des Monats? Dort haben wir Inhalte digital kuratiert, also Beiträge für Sie zusammengetragen und aufbereitet. Warum haben wir das gemacht? Ganz einfach. Weil wir Ihnen noch mehr relevante Inhalte bieten wollen.

Dazu recherchieren wir fast täglich nach passenden Themen. Wir sind auf Social-Media-Kanälen unterwegs, wir durchforsten Magazine und Fachzeitschriften und lesen Literatur. Natürlich erstellen wir auch eigene Inhalte. Wir schreiben Blogbeiträge, verfassen Praxisbeispiele und führen Interviews.

Flut an Informationen Leser/-innen gerecht aufbereiten

Doch die Flut an Informationen, die uns täglich erreichen, können wir allein gar nicht aufarbeiten. Deswegen teilen wir passende, lesenswerte und interessante Themen.

Welche Bedeutung hat der Begriff überhaupt? Der Deutsche Fachjournalisten Verband (dfjv) beschreibt kuratieren wie folgt: „Der Begriff ‚Kuratieren‘ stammt eigentlich aus der Kunstwelt. Das Wort nimmt Bezug auf den Kurator (vom lateinischen curare = sorgen, sich kümmern) eines Museums, der die Exponate einer Ausstellung nicht nur auswählt, sondern auch über ihre Anordnung und Präsentation entscheidet.“

Quellen korrekt angeben

Redakteur/-innen haben diese Methode übernommen. Sie kümmern sich nicht nur um eigene Beiträge, sondern versuchen ihren Leser/-innen weitere Inhalte zu präsentieren. Dazu gehört das Suchen nach einem Mehrwert. Dabei gibt es fast keine Grenzen. Kuratiert werden können Artikel, Blogbeiträge, Videos, Grafiken, Interviews, Praxisbeispiele usw. Besonders für kleine und mittlere Unternehmen bietet sich so die Möglichkeit, die Vielfalt beispielsweise des eigenen Content-Feeds zu erhöhen. Dadurch steigt die Sichtbarkeit und die Relevanz des eigenen Kanals.

Wichtig ist, dass die Leser/-innen die eigentliche Quelle erkennen. Denn die Inhalte kommen aus fremden Quellen und Redakteure/-innen sollten sich nicht mit fremden Federn schmücken. 

Die Autorin und Expertin für Webtexte, Miriam Löffler, charakterisiert in ihrem Buch „Think Content! die Relevanz von Inhalten folgendermaßen: „Content Marketing versammelt alle kommunikativen und werblichen Inhalte unter einem Dach“. Dabei stellt Löffler die thematische Relevanz in den Fokus. Die Inhalte sollen immer das Publikum im Blick haben. „Sie müssen von ihnen geschätzt und für interessant und nützlich befunden werden sowie einen eindeutigen Mehrwert bieten“, schreibt Löffler in ihrem Buch.

Genau das ist unsere Absicht: Wir wollen unserer eigenen Inhalte erweitern und unseren Leser/-innen relevante Zusatzinformationen bieten.

Zum Abschluss: Haben Sie schon mal eine Presseschau zu aktuellen Themen im Radio gehört, in Printmedien gelesen oder im Fernsehen gesehen? Dann hat ganz sicher jemand „kuratiert“.

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